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25
Okt

Wäschetrockner – Das müssen sie können

Wäschetrockner gehören in der heutigen Zeit in vielen Haushalten zur Grundausstattung. Insbesondere bei Familien, wo erfahrungsgemäß größere Mengen an Wäsche gewaschen und somit auch getrocknet werden müssen, bedeuten diese Geräte eine nicht zu unterschätzende Zeitersparnis. Auch für Haushalte, in denen kein geeigneter Trockenraum vorhanden ist, sind Wäschetrockner zu empfehlen.

Kondensations- und Ablufttrockner

Neben einigen weitgehend selten benutzten Wäschetrocknerformen, wie z.B. dem Trommeltrockner, findet man in unseren Haushalten in erster Linie den Kondensations- und den Ablufttrockner.
Kondensationstrockner eignen sich vor allem dann, wenn man keine Möglichkeit hat einen Abluftschlauch nach außen zu verlegen. Bei dieser Bauart befindet sich die nasse Wäsche in einer sich drehenden Trommel, durch die trockene warme Luft strömt. Diese Luft entzieht der Wäsche die Feuchtigkeit. Unterhalb der Trommel befindet sich ein Wärmetauscher (Kondensator). In diesem wird die warme feuchte Luft abgekühlt und die Feuchtigkeit schlägt sich als Wasser (Kondensat) nieder, das in einem Behälter aufgefangen wird. Dieser Behälter ist natürlich regelmäßig zu entleeren. Bei der Aufstellung des Kondensationstrockners ist darauf zu achten, dass er in einem möglichst kühlen Raum aufgestellt wird. Ein Nachteil des Kondensationstrockners ist, dass er im Verhältnis zum Ablufttrockner meistens etwas teurer ist. Eine besondere Form des Kondensationstrockners sind Geräte mit einer Wärmepumpe. Bei ihnen wird die Wärme wieder in die Wäsche zurück geleitet und erneut genutzt.

Auch im Ablufttrockner befindet sich die nasse Wäsche in einer sich drehenden Trommel. Trockene, warme Luft strömt durch die Wäsche und gelangt als feucht-warme Abluft nach außen, die möglichst ins Freie abgeleitet werden sollte. Die meisten Ablufttrockner haben zwischen Trommel und Tür eine Siebeinheit, die möglichst nach jedem Trockengang gereinigt werden sollte. Hier sammeln sich feine Flusen. Ist das Sieb verstopft, trocknet die Wäsche nicht mehr wie gewünscht. Auch der Abluftschlauch sollte regelmäßig auf Verschmutzungen durch Flusen kontrolliert werden.

Energieverbrauch

In Zeiten steigender Stromkosten sollte man natürlich auch beim Kauf eines Wäschetrockners auf den Stromverbrauch des Gerätes achten. Hier ist besonders auf den Unterschied zwischen Kondensations- und Ablufttrockner zu achten. Generell verbrauchen Ablufttrockner weniger Strom als Kondensationstrockner. Das ist jedoch aus den Energieeffiziensklassen nicht immer ganz ersichtlich, da Kondensationstrockner nach diesem System mehr Energie verbrauchen dürfen, als Ablufttrockner der selben Klasse. Wer genau wissen will, wie hoch der Stromverbrauch des Wäschetrockners ist, sollte aus diesem Grund auf jeden Fall in das Datenblatt schauen. Natürlich hängt der tatsächliche Stromverbrauch des Trockners auch davon ab, wie man ihn benutzt. Aus diesem Grund kann man die Trockenzeit an den Geräten über einen Wahlschalter einstellen. Je kürzer man für einen Trocknergang braucht, desto weniger Strom verbraucht man natürlich.

 

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